Im Rahmen des Kulturfestivals „Wachau in Echtzeit“ hatte ich die Möglichkeit, die Schauspielerin Ursula Strauss zu porträtieren. Eine Begegnung, die geprägt war von Offenheit, Präsenz und einer bemerkenswerten Bereitschaft, sich auf den kreativen Prozess einzulassen. Genau diese Qualität ist es, die meine Arbeit trägt: echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Mein Zugang zur Porträtfotografie ist geprägt von einer klaren ästhetischen Inszenierung und dem Anspruch, Bilder zu schaffen, die mehr sind als bloße Abbildungen. Mich interessiert die visuelle Kraft eines Moments – das, was zwischen Ausdruck, Haltung und Licht entsteht. Es geht darum, Persönlichkeit sichtbar zu machen, ohne sie zu erklären. Reduktion trifft auf Inszenierung.
Die Arbeit mit Ursula Strauss hat eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn Vertrauen und kreative Freiheit zusammentreffen.